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Ab 08.09.2020 ist es wieder soweit. Für viele tausende Schüler und Schülerinnen beginnt in Bayern und somit auch in unserem Landkreis Weilheim-Schongau ein neuer Lebensabschnitt. Vom Kindergarten- zum Schulkind und damit verbunden auch der Weg zur Schule und wieder nach Hause.

Die Kommunale Unfallversicherung Bayern und wir von der Gebietsverkehrswacht raten deshalb:

Übung macht den Meister auch beim Schulweg

Ob zu Fuß oder mit dem Schulbus, alleine oder in der Gruppe – der Weg zur Schule ist für die kleinen Schulanfänger eine Herausforderung. Umso wichtiger ist es, dass Eltern mit ihren Kindern schon vor Schulstart einen sicheren Schulweg üben.

Der Schulweg sollte so gewählt werden, dass gefährliche Abschnitte wie zum Beispiel befahrene oder unübersichtliche Kreuzungen umgangen werden können. Ist das nicht möglich, müssen sich die Schulanfänger auch an diesen Stellen sicher fühlen. Sie müssen lernen, mit viel Verkehr zurechtzukommen: „Üben Sie deshalb mit Ihrem Kind den Weg mehrmals unter realen Bedingungen, also auch morgens im vollen Berufsverkehr“, rät Elmar Lederer, Direktor der KUVB und der Bayer. LUK. Am späteren Vormittag oder am Wochenende sind die Straßen für ein wirklichkeitsnahes Schulwegtraining oft zu ruhig.

Schulwegtraining – Tipps für Eltern:

  • Benutzen Sie Ampeln und Fußgängerüberwege, soweit möglich.
  • Überprüfen Sie, ob Ihr Kind am Bordstein anhält, Blickkontakt mit den Auto- oder Fahrradfahrern sucht und die Geschwindigkeit von Fahrzeugen abschätzen kann.
  • Vorsicht bei abbiegenden Lkw; lieber stehen bleiben und den Lkw vorbeilassen.
  • Schicken Sie Ihr Kind morgens rechtzeitig los – Kinder werden unter Zeitdruck unaufmerksam und unvorsichtig.
  • Sorgen Sie für helle Kleidung und Reflektoren, damit Ihr Kind besser gesehen wird.
  • Nicht immer ist die kürzeste Strecke die sicherste, deshalb lieber einen Umweg in Kauf nehmen, wenn der Schulweg dadurch weniger Gefahrenstellen hat. Der Unfallversicherungsschutz geht dabei nicht verloren.

Auf das Eltern-Taxi verzichten

KUVB und Bayer. LUK appellieren auch an die Eltern, besser auf das "Eltern-Taxi" zu verzichten und die Kinder zu Fuß zur Schule gehen zu lassen. Das vermeidet unfallträchtiges Chaos vor den Schulen und hilft den Kindern, unabhängig und selbstsicher zu werden und das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu lernen. Eltern können sich auch direkt bei ihrer Schule erkundigen, ob es z. B. Schulwegpläne für einen sicheren Schulweg gibt.

KUVB und Bayer. LUK sind die gesetzliche Unfallversicherung für Schülerinnen und Schüler in Bayern. Bei ihnen sind 1,6 Millionen Kinder und Jugendliche versichert. Passiert in der Schule oder auf dem Schulweg ein versicherter Unfall, kommen KUVB und Bayer.LUK für die Kosten auf. Der Versicherungsschutz ist für die Eltern kostenfrei. 

Quelle: KUVB Bayern


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